ADHS Monitoring - führt Eltern, Lehrer und Arzt zusammen

Entwickelt wurde das Monitoring-Programm von Dr. Walter Hultzsch in Zusammenarbeit mit Kollegen und betroffenen Eltern

Die Idee zu diesem Programm entstand aus dem Praxisalltag eines Kinderarztes. Es gibt sehr viele Patienten mit Aufmerksamkeitsstörungen und Lernproblemen. Viel Zeit geht oft verloren, bis die Diagnose ADS / ADHS gestellt werden kann. Viel zu wenig kann für die betroffenen Familien bei Verdacht getan werden, zu spät erfahren die Eltern von den Möglichkeiten einer notwendigen Therapie. Um schon die wertvolle Zeit zu nutzen, bis Eltern die Fragen endlich beantwortet bekommen, HAT MEIN KIND ADS? und GIBT ES EINE THERAPIE? stellen wir mit ADHS Monitoring ein neues Konzept vor, dass es ermöglicht, Probleme im Alltag der Familie im Vorfeld zu erfassen. Dieses Beobachtungs - Monitoring hilft auf einfachste Art bei der Diagnostik und bei der Verlaufsbeobachtung. Ein Arzt oder Psychiater kommt mit diesen Informationen schneller zu einer Diagnose und kann die notwendigen Schritte zur weiteren Abklärung einleiten.

Weiter bildet es die Grundlage einer medikamentösen Therapieüberwachung und sollte dabei von Beginn an eingesetzt werden. Während der Therapie hilft ADS / ADHS Monitoring den betreuenden Ärzten und Therapeuten die Entwicklung Ihres Kindes zu verfolgen und die Behandlung besser und individuell darauf abzustimmen. Insbesondere, wenn es um das Umsetzen oder Weglassen eines Medikamentes geht, sollten die Kinder intensiv beobachtet werden. All dies leistet das Monitoring-Programm.

Das Programm alleine liefert aber keine Diagnose. Es darf auch nicht dazu verwendet werden, um den Arztbesuch zu ersetzen, Therapien anzufangen oder Therapien zu ändern.

 

Allen Eltern kann ich nur eine schnelle Hilfe wünschen. Dies vor allem auch im Sinn der Kinder, die eben eine etwas andere Art haben, diese unsere Welt zu sehen. Sie wäre besser, dürften wir sie nur mit ihren Augen sehen.


							
Dr. med. Walter Hultzsch ist Diplom-Physiker und Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin. Schwerpunkt seiner klinischen und seiner wissenschaftlichen Laufbahn war die Neonatologie und dabei die Entwicklung schonender Beatmungsmethoden extrem kleiner Frühgeborener. Zur Dokumentation über den Verlauf der körperlichen und geistigen Entwicklung von Frühgeborenen hat er 1989 ein Computerprogramm entwickelt. Seit 1992 ist er niedergelassener Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin in München, ist Mitglied in der AG-ADHS und führt seit 1999 eine Sprechstunde für ADS Patienten.